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Wie gelingt nachhaltige Innovation in der Bauindustrie? Jaeger entwickelt zukunftsweisende Abdichtungssysteme für Modul-, Holz- und Leichtbau sowie neue Lösungen gegen Wasserinfiltration. Erfahren Sie wie die Zusammenarbeit mit Inspiralia Deutschland den Weg zu zwei erfolgreichen BSFZ-Bescheinigungen ermöglichte.
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Deutschland

UfR Hamburg: Bis zu 1 Mio. Euro für Energieeffizienz und Klimaschutz

Beitrag vom 20. Oktober 2026

Unternehmen für Ressourcenschutz (UfR) Hamburg

Beste Förderberatung ist die Inspiralia GmbH

Ressourceneffizienz und Klimaschutz: Förderung von Investitionen zur Energieeinsparung, Materialeffizienz, Wassereinsparung und Dekarbonisierung industrieller Prozesse.

Grafik von blauem Kompass

Maximalbeträge zwischen 100.000 € und bis zu 1.000.000 €

Grafik von Einstellungen

Die Deadline ist am 31.12.2026

Was wird gefördert?

Das Hamburger Förderprogramm „Unternehmen für Ressourcenschutz“ (UfR) unterstützt Unternehmen mit Betriebsstätte in Hamburg durch Zuschüsse für freiwillige Investitionen, die Energie- und Materialverbrauch, Wasserbedarf oder CO₂-Emissionen reduzieren. Ziel ist es, die betriebliche Ressourceneffizienz zu steigern und klimafreundliche Produktionsprozesse voranzubringen 

 

Themenschwerpunkte 2026

  • Förderschwerpunkt 1 – EffizienzChecks: Technische und wirtschaftliche Machbarkeitsuntersuchungen für geplante Ressourceneffizienzmaßnahmen.
  • Förderschwerpunkt 2 – Energieeffizienz steigern: Investitionen in bestehende Produktionsanlagen, Maschinen und Gebäudetechnik zur Senkung des Energieverbrauchs.
  • Förderschwerpunkt 3 – Materialeffizienz und Wassereinsparung: Maßnahmen zur Reduzierung des Rohstoff- und Materialeinsatzes sowie des Trinkwasserverbrauchs und der Abwassermengen.
  • Förderschwerpunkt 4 – Prozesswärmeerzeugung dekarbonisieren: Ersatz fossiler Prozesswärmeanlagen durch emissionsfreie Alternativen, beispielsweise Fernwärme oder Wärmepumpen.
  • Förderschwerpunkt 5 – Unvermeidbare Abwärme nutzen: Bereitstellung nicht weiter betrieblich nutzbarer Abwärme für andere Unternehmen über Wärmenetze.
  • Förderschwerpunkt 6 – Produktionsprozesse dekarbonisieren: Umrüstung auf wasserstoffbasierte Verfahren einschließlich erforderlicher Leitungsinfrastruktur und Anlagentechnik.

Zuwendungsfähige Kosten:

  • Förderfähige Investitionskosten und fördertatbestandsspezifische Kosten für die Umsetzung der Ressourceneffizienzmaßnahmen
  • Kosten für technische und wirtschaftliche Untersuchungen im Rahmen der EffizienzChecks (Förderschwerpunkt 1)
  • Förderfähige Betriebsmehrkosten gegenüber einer fossilen Referenzanlage über einen Zeitraum von 5 Jahren (Förderschwerpunkt 4)


Wer wird gefördert?

  • Unternehmen mit Betriebsstätte in Hamburg
  • KMUs

Wie hoch wird gefördert?

Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss. Der Mindestbetrag für eine Förderung soll 1.000 € betragen. Der Höchstbetrag liegt in der Regel bei 100.000 € für Förderschwerpunkt 1 und bei bis zu 1 Mio. € für die Förderschwerpunkte 2–6. Ausnahmen sind mit Zustimmung der zuständigen Behörde möglich.

 

 Förderschwerpunkt 1: Machbarkeitsuntersuchungen „EffizienzChecks“

Förderhöhe:

  • Zuschuss von bis zu 50 % der förderfähigen Untersuchungskosten

 

Förderschwerpunkt 2: Energieeffizienz steigern

Förderhöhe:

  • 700 € je jährlich eingesparter Tonne CO₂ (bis 50 Tonnen), danach 350 € je weiterer Tonne
  • Großunternehmen: Bis zu 30 % der Investitionsmehrkosten bzw. 15 % der Investitionskosten
  • KMU: Bis zu 40 % der Investitionsmehrkosten bzw. 20 % der Investitionskosten. 
  • De-minimis-Förderung: Bis zu 30 % der Investitionskosten, für KMU bis zu 40 %

 

Förderschwerpunkt 3: Materialeffizienz steigern und Wasser einsparen

Förderhöhe:

  • Materialeinsparung: 5.000 € je jährlich eingesparter Tonne CO₂ (erste 10 Tonnen), danach 500 € je weiterer Tonne
  • Wassereinsparung: 10 € je jährlich eingespartem m³ Wasser (erste 3.000 m³), danach 0,50 € je weiterem m³
  • Großunternehmen: Bis zu 40 % der Investitionsmehrkosten bzw. 20 % der Investitionskosten
  • KMU: Bis zu 50 % der Investitionsmehrkosten bzw. 25 % der Investitionskosten

 

Förderschwerpunkt 4: Prozesswärmeerzeugung dekarbonisieren

Förderhöhe:

  • wird individuell anhand der erzeugten Wärmemenge und der zusätzlichen Wärmegestehungskosten berechnet. Es gibt keinen festen prozentualen Fördersatz.

 

Förderschwerpunkt 5: Unvermeidbare Abwärme nutzen

Förderhöhe:

  • 150 € je jährlich vermiedener Tonne CO₂
  • KMU und Großunternehmen: Bis zu 40 % der Investitionsmehrkosten bzw. 20 % der Investitionskosten
  • Wärmenetze: Bis zu 30 % der Investitionskosten für bestimmte Wärmenetzinvestitionen
  • Die tatsächliche Förderhöhe richtet sich nach der prognostizierten CO₂-Einsparung und den geltenden Förderobergrenzen.

 

Förderschwerpunkt 6: Produktionsprozesse dekarbonisieren

Förderhöhe:

  • Großunternehmen: Bis zu 40 % der förderfähigen Kosten
  • KMU: Bis zu 50 % der förderfähigen Kosten
  • Bei Förderung der gesamten Investitionskosten für Anlagenumrüstungen: Bis zu 20 % für Großunternehmen und 25 % für KMU
  • Maximaler Zuschuss: In der Regel 1 Mio. €

Die tatsächliche Förderhöhe hängt von der Art der Investition und den geltenden beihilferechtlichen Vorgaben ab.

 

 

Zusätzliche Infos:

Der Antrag muss vor Beginn des Vorhabens gestellt werden. Die Förderrichtlinie tritt am 31. Dezember 2026 außer Kraft. 

Weitere Infos finden Sie hier.

Unser Expertenteam steht Ihnen gerne bei Fragen und Anliegen zur Verfügung. Vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses Erstgespräch oder für eine unverbindliche Beratung in unserem Kalender.

Wir freuen uns über Ihre Anfrage.

Javier Calvet

Managing Director
Javier Calvet ist Geschäftsführer der Inspiralia GmbH und hat einen Abschluss in Europäischer Betriebswirtschaft.

Ines Anders

Team Lead
Als Leiterin des Abwicklungsteams verantwortet Ines die operative Betreuung unserer Förderprojekte und berät Kunden zu passenden Fördermöglichkeiten.

Christopher Scholz

Senior Consultant
Als Senior Consultant für Forschungsförderung begleitet Christopher unsere Kunden bei der Beantragung und Abwicklung von Fördermitteln und berät sie zu strategischen Fördermöglichkeiten.

Karolina Niendorf

Senior Consultant
Als Consultant für Forschungsförderung begleitet Karolina seit über 15 Jahren Unternehmen bei der Umsetzung und Förderung innovativer Projekte in Deutschland.

Eric Schütze

Consultant
Als Consultant für Forschungsförderung ist Eric auf innovative Vorhaben im Bereich IT und Software spezialisiert.

Vivien Schukar

Consultant
Als Maschinenbauingenieurin und Expertin für Fördermittelmanagement begleitet Vivien innovative F&E-Projekte, insbesondere in den Bereichen Hardtech, Sensorik, Digitalisierung und nachhaltige Technologien.

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